Worte als Zeugen
Wenn Worte bedroht sind und in ausweglosen Situationen
gefangen zu sein scheinen, lohnt es sich, nach Worten zu suchen, die trotz allem niedergeschrieben wurden und somit Zeugnis ablegen wider alles Gerede.
Während der Passionszeit 2026 wird an dieser Stelle täglich ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer, Simone Weil u.a. veröffentlicht.
18. Februar 2026
Ob es jemals in der Geschichte Menschen gegeben hat, die in der Gegenwart so wenig Boden unter den Füßen hatten, […] wie wir? Oder vielmehr: ob die verantwortlich Denkenden einer Generation vor einer großen geschichtlichen Wende jemals anders empfunden haben, wie wir heute, – eben, weil etwas wirkliche Neues im Entstehen war, das in den Alternativen der Gegenwart nicht aufging? (Dietrich Bonhoeffer)
Erhalten Sie beginnend mit Aschermittwoch für die Dauer der Passionszeit täglich ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer, Simone Weil u.a. per Mail.
Melden Sie sich dafür bei unserem Newsletter für scripsi an:
Die ersten 20 Texte sind ausgewählt aus: Dietrich Bonhoeffer, Rechenschaftsbericht an der Wende zum Jahr 1943: Nach zehn Jahren; in: Ders., Widerstand und Ergebung. Die dann folgenden Texte sind ausgewählt aus Simone Weil, Schwerkraft und Gnade, aus dem Französischen von Friedhelm Kemp, und Dies., Die Ilias oder das Poem der Gewalt, aus dem Französischen von Thomas Laugstien, in: Dies., Krieg und Gewalt. Essays und Aufzeichnungen (Zürich 2021). Auswahl: Dietrich Sagert