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In drei verschiedenen Bereichen werden Materialien einander nach dem Zufallsprinzip zugeordnet und bieten die Möglichkeit, spielerisch online an Predigt und Liturgie zu arbeiten mit Anregungen zum Auftritt, mit Anregungen zum Hören und mit Anregungen für kleine praktische Tätigkeiten.
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Lesen
Es gibt viele Übungen, Schulen von Übungen. Sich keiner Schule anschließen, keiner Methode aufsitzen, sich in keiner Didaktik verkleinern: Frei bleiben. Ausprobieren und Erfahrungen machen.
Hören
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten
Ausführen
Auf den Tod ausgerichtet, ist die Gemeinschaft jedoch nicht auf ihn ausgerichtet als auf ihr Werk. Sie bewerkstelligt nicht die Verklärung ihrer Toten in einer beliebigen Substanz oder einem beliebigen Subjekt – sei es nun Vaterland, Heimaterde, Nation, absolutes Phalanstère oder mystischer Leib. […]
Wenn die Gemeinschaft durch den Tod des Anderen offenbart wird, so deshalb, weil der Tod selbst die wahre Gemeinschaft der sterblichen Wesen ist: ihre unmögliche Kommunion, […] die Unmöglichkeit eines gemeinschaftlichen Seins als Subjekt. […]
Daraus ergeben sich zwei Wesensmerkmale: 1) Die Gemeinschaft ist keine beschränkte Form der Gesellschaft, ebenso wenig wie sie nach der kommuniellen Verschmelzung strebt. 2) Im Unterschied zu einer sozialen Zelle untersagt sie sich, ein Werk zu schaffen, und sie hat keinerlei Produktionswert zum Ziel.
Wozu dient sie? Zu nichts, wenn nicht dazu, den Dienst am Anderen bis zu seinem Tod hin gegenwärtig zu halten, damit der Andere nicht einsam zugrunde geht, sondern sich dabei vertreten findet, wie er gleichzeitig einem Anderen diese Stellvertretung gewährt, die ihm zuteil geworden ist.
(Maurice Blanchot, Die uneingestehbare Gemeinschaft, Berlin 2007, S. 24f)