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Neuerscheinung

Dietrich Sagert, Rhetorica: Mit den Händen reden: Seit öffentliche Rede allein einer sogenannten Medienkompetenz zugerechnet wird, also im Zuge ihrer Konzentration auf mediale Übertragung und Reproduktion, ist ein Formatierungsdruck zu beobachten. Er lässt die Worte einer Rede druckreif gestanzt, ihren körperlichen Ausdruck eintrainiert erscheinen und hat verschiedene Stereotypen ausgebildet.

Derartig Redenden will man nicht recht Glauben schenken. Hinter ihnen ist der Mensch als Referenz, als Zeugin verschwunden. Sie ist nicht mehr erkennbar. Die Verbindung zum Menschen, der spricht, ist unterbrochen.

Um diesem Dilemma zu entkommen, müsste man den Menschen rekonstruieren, das heißt, seinen Körper rhetorisch ins Spiel bringen. Dabei spielen die Hände eine im buchstäblichen Sinne herausragende Rolle.

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