liturgische Sprache und poetische Theologie
Spracherkundungen zu Kasualanlässen digitaler workshop
Alex Stock hat 2011 ein Büchlein herausgegeben mit dem Titel:
andacht. Zur poetischen Theologie von Huub Oosterhuis. Darin
zeichnet er Themen der biblischen Anthropologie an liturgischen
Stücken im Werk von Oosterhuis nach und reflektiert seine Poesie im
Hinblick auf die universale Überlieferung des christlichen Denkens
und Dichtens sowie allgemeinen Praxis der kirchlichen Liturgie. Stock
nennt das: „die ortskirchliche Kreativität weiträumig zu öffnen“.
Dichtung ist, wie die bildende Kunst, eine Quelle des Nachdenkens,
Nachspürens, Nachsinnens. Das, was Menschen im Wesentlichen
zustößt, sie berührt ereignet sich im Sprachraum der religiösen Poesie.
Bei genauer Beschäftigung zeigt sich, wie nah die Texte in kasuellen
Zusammenhängen Existenz vor Gottes Angesicht beschreiben. Im
workshop ist Platz für die Wahrnehmung, die „andacht“, das Lesen,
das Kennenlernen, das Ausprobieren.
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an haupt-, neben- und ehrenamtliche
Kirchenmusiker:innen, an Vikar:innen, Pfarrer:innen, Prädikant:
innen und Lektor:innen; an alle, die an kasueller Sprache für ihre
eigene Kasualpraxis arbeiten wollen. Es ist möglich, dass dieser workshop
auch ein vor-Ort-Angebot sein kann. Schreiben Sie mir gern unter:
#zfgpunterwegs
Anmeldungen: bis zum 15. August 2026 über das Sekretariat:
"> oder über die Homepage.
Zoomlink nach Anmeldung per E-Mail