Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (F. Nietzsche).
Kasualgottesdienste und Kirchenmusik: neue Formen. kasualtheologische Fachtagung
Kasualgottesdienste feiern in besonderer Weise das Leben. Bei Taufen,
Trauungen, Konfirmationen, auch bei Bestattungen. Daneben
etablieren sich inzwischen auch Gottesdienste, die andere existenzielle
Momente in den Blick nehmen. Das führt zu einer individuellen
Konzentration der Gottesdienste. Dadurch verändert sich das eigene
gottesdienstliche Handeln und das eigene Predigen.
Aber auch für eine andere Profession verändern sich die Rahmenbedingungen:
weniger Gemeindegesang, der Wunsch nach Pop-Liedern,
die abgespielt werden, besondere Inszenierung von besonders
lebensgeschichtlichen Momenten, untermalt von den Pop-songs, die
diese Momente illustrieren.
Nicht nur die Rituale selbst brauchen Erfinder:innengeist, auch das
mindset erfordert Änderungspotenzial. Besonders auffällig zeigt sich
das im Bereich der Musik. Die Frage nach Kirchenmusik und Popularmusik
scheidet oft die Geister. Kasualgottesdienste zeigen in
besondere Weise, wie sich die Wahrnehmung und die Funktion von
Gesang und Musik im gottesdienstlichen Kontext verändert haben.
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an haupt-, neben- und ehrenamtliche
Kirchenmusiker:innen, an Vikar:innen, Pfarrer:innen, Prädikant:innen
und Lektor:innen; an alle am Thema Musik und Kausalien Interessierte.
Anmeldungen: bis zum 15. April 2026 über das Sekretariat: