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Hörbuch Augustinus – Bekenntnisse

 

I dreamed I saw St. Augustine alive as you or me dichtete Bob Dylan
für seinen gleichnamigen Song im Jahre 1967. Die Bekenntnisse des
afrikanischen Kirchenvaters als Zeitgenossen zu lesen bedeutet, der
Entstehung des Ich in seiner Ambivalenz beizuwohnen: „‘Ich‘ bin es,
der Gott erkennt, selbst wenn es Gott ist, der sich mir öffnet“ (Jean-
Luc Nancy). Es ist diese Ambivalenz, die sich theologisch bis heute
niederschlägt in Konstruktionen, wie der Erbsünde oder der doppelten
Prädestination. Dennoch bleibt Augustinus eine faszinierende
und komplexe Person, die sich selbst nicht schonte. Dies kommt am
deutlichsten in seinen Confessiones zu Ausdruck.

Im kommenden Jahr wird von Januar bis Juni und von September bis
Dezember jeweils eine Folge aus den Bekenntnissen Augustins als
Hörbuch auf www.predigezentrum.de zu hören sein. Sie folgen den
6 Kapiteln, teilweise geteilt, der Reclam Universal-Bibliothek aus dem
Jahre 2013.

Auswahl: Burkhard Mojsisch
Übersetzung: Kurt Flasch, Burckhard Mojsisch
Lesung: Dietrich Sagert
Ausnahme: Bernhard Voss, Voss Tonwerkstatt Berlin
Mit der freundlichen Genehmigung des Reclam Verlages Stuttgart

Die Kapitel im Überblick

Januar | Unsere Lektüre beginnt mit dem Ersten Buch der Confessiones des Afrikaners Augustinus. Darin geht es um das Lob Gottes und es stellen sich die wichtigen Fragen nach Gott: „Wie kann ich Gott anrufen? Von woher kämst Du zu mir? Was also bist Du, mein Gott?
Wer gibt mir, Ruhe zu finden in dir?“

Februar | Die zweite Folge dreht sich um den Umgang mit Andersdenkenden und orientiert sich am Fünften Buch der Confessiones. Augustinus erzählt von seinen Erfahrungen als Anhänger der Lehren des Mani und wie er durch die Tränen seiner Mutter als Rhetor in Karthago immer mehr an seiner Anhängerschaft zweifelte.

März | Die dritte Folge folgt dem Achten Buch der Confessiones und beschreibt das Ende des Zweifelns. Augustinus schildert seine Entdeckung des Christentums als heftigen Aufbruch, der ihn in seinen Grundfesten erschütterte.

April | Die vierte Folge mit Auszügen aus den Bekenntnissen des Augustinus folgt dem Achten Buch bis in die berühmte Gartenszene, wo Augustinus eine Kinderstimme hört, die ihm empfiehlt: nimm und lies! Augustinus folgt dem Ruf und trifft auf den Römerbrief.

Mai | Die fünfte Folge der Bekenntnisse folgt dem Neunten Buch und dokumentiert Augustinus‘ Erfahrungen von Leid, insbesondere vom Tod seiner Mutter. Er erzählt ihre Lebens- und Glaubensgeschichte, das bedeutet auch seine Familiengeschichte.

Juni | Die sechste Folge berichtet von der Trauer und dem Schmerz, die Augustinus um seine Mutter erfährt, seinem Ringen mit Gott, aber auch seiner Dankbarkeit, schließlich von Beerdigung und Abschied.

Juli | Entr’acte
August | Entr’acte

September | Die siebente Folge folgt dem Zehnten Buch der Bekenntnisse des Augustinus. Sie steht unter der Überschrift des Gedächtnisses und folgt dem Zusammenhang zwischen Gedächtnis und Gottesliebe in vielen unterschiedlichen Facetten.

Oktober | Die achte Folge setzt die Forschungen Augustinus‘ zum Gedächtnis fort und berührt das Vergessen, die Rolle der Bilder, der Erinnerung und immer wieder die Frage nach Gott.

November | Die neunte Folge aus den Bekenntnissen des Augustinus folgt dem Elften Buch und entwickelt seine Gedanken zu Zeit und Ewigkeit. Im Zentrum steht die Frage des Wirkens Gottes in der Zeit.

Dezember | Die zehnte und letzte Folge unserer Lektüre der Confessiones setzt Augustinus‘ Gedanken zu Zeit und Ewigkeit fort, bezieht sie auf Schöpfung und Geschichte.
Sie enden in einem Loblied auf das Geheimnis Gottes.

aktuelles Kapitel

Februar: Die zweite Folge dreht sich um den Umgang mit Andersdenkenden und orientiert sich am Fünften Buch der Confessiones. Augustinus erzählt von seinen Erfahrungen als Anhänger der Lehren des Mani und wie er durch die Tränen seiner Mutter als Rhetor in Karthago immer mehr an seiner Anhängerschaft zweifelte.

 Januar: Unsere Lektüre beginnt mit dem Ersten Buch der Confessiones des Afrikaners Augustinus. Darin geht es um das Lob Gottes und es stellen sich die wichtigen Fragen nach Gott: „Wie kann ich Gott anrufen? Von woher kämst Du zu mir? Was also bist Du, mein Gott?
Wer gibt mir, Ruhe zu finden in dir?“